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AbfallwirtschaftsFakten 23 - Untersuchung von Böden mit Belastungen durch sprengstofftypische Verbindungen (STV)

Unter sprengstofftypischen Verbindungen (STV) werden Stoffe verstanden, die i. d. R. zur Herstellung von Kampfmitteln eingesetzt wurden, diese sind insbesondere Trinitrotoluol (TNT) und seine Zwischenprodukte aus der Produktion und deren Abbauprodukte, außerdem Hexogen (RDX), Octogen (HMX), Nitropenta (PETN), Pikrinsäure (PA) und Dinitrobenzol (DNB). Die STV werden gemeinsam mit den pulvertypischen Verbindungen (PTV) unter dem Begriff der explosivstofftypischen Verbindungen (ETV) zusammengefasst. PTV sind Verbindungen, die bei der Herstellung von Treibladungspulvern zum Einsatz kommen, z. B. Nitrocellulose, Nitroglycerin und diverse Pulvergelatinatoren und -stabilisatoren. Die größten ETV-Verunreinigungen im Boden sind in der Kriegs- (insbesondere Produktion) bzw. Nachkriegszeit (Vernichtung von Kampfmitteln) entstanden. Je nachdem, ob diese Stoffe beispielsweise im 1. oder 2. Weltkrieg eingesetzt wurden und ob diese aus der Produktion (Zwischen bzw. End- und Abbauprodukte) bzw. der Vernichtung von Kampfmitteln (End- und Abbauprodukte) in den Boden gelangt sind, liegt ein unterschiedliches Stoffspektrum vor. Aufgrund der bisher in Niedersachsen gesammelten Erfahrungen (insbesondere bei Sprengplatzsanierungen mit STV-Belastungen) orientieren sich diese AbfallwirtschaftsFakten vorwiegend an den typischen Belastungsmustern von STV auf Sprengplätzen.

Altlastenbericht 2012 (NI)

Altlastenbericht - Übersichtsseite
Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz erstellt das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim, Zentrale Unterstützungsstelle Abfall, Gentechnik und Gerätesicherheit (ZUS AGG) Altlastenberichte. Aktuell wurde die Broschüre „Altlastenbericht 2018“ fertiggestellt. In diesem Bericht werden aktuelle Projekte vorgestellt, die mit Landes- und EU-Mitteln über die Förderrichtlinie Altlasten – Gewässerschutz und die EFRE-Förderrichtlinie Brachflächenrecycling gefördert wurden. Ergänzt wird der Altlastenbericht 2018 durch Beiträge zum 2016 angelaufenen Programm „Untersuchung Historischer Öl- und Bohrschlammgruben“ und zur Vereinbarung zur Finanzierung weiterer Detailerkundungen am Dethlinger Teich bei Munster. Die aktuelle Broschüre kann ebenfalls in Papierform beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim bezogen werden.

Altlastenbericht 2014 (NI)

Altlastenbericht - Übersichtsseite
Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz erstellt das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim, Zentrale Unterstützungsstelle Abfall, Gentechnik und Gerätesicherheit (ZUS AGG) Altlastenberichte. Aktuell wurde die Broschüre „Altlastenbericht 2018“ fertiggestellt. In diesem Bericht werden aktuelle Projekte vorgestellt, die mit Landes- und EU-Mitteln über die Förderrichtlinie Altlasten – Gewässerschutz und die EFRE-Förderrichtlinie Brachflächenrecycling gefördert wurden. Ergänzt wird der Altlastenbericht 2018 durch Beiträge zum 2016 angelaufenen Programm „Untersuchung Historischer Öl- und Bohrschlammgruben“ und zur Vereinbarung zur Finanzierung weiterer Detailerkundungen am Dethlinger Teich bei Munster. Die aktuelle Broschüre kann ebenfalls in Papierform beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim bezogen werden.