Arbeitshilfen, Leitfäden, Empfehlungen

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Handbuch Altlasten Band 1 - Altlastenbearbeitung in Hessen

Handbuch Altlasten und sonstige Publikationen
Handbuch Altlasten Band 1 (8,38 MB)
Gefährliche Stoffe auf ehemaligen Industriestandorten oder in Abfallablagerungen haben vielfach zu Verunreinigungen in Grundwasser und Boden geführt. Es gilt deshalb gezielt jene Flächen herauszufinden, die saniert werden müssen. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie hat den gesetzlichen Auftrag, für Hessen gültige und sinnvolle Regeln und Verfahren der Altlastenbearbeitung zu erarbeiten und zu veröffentlichen.
Die verschiedenen Bände des Handbuchs Altlasten informieren Fach- und Vollzugsbehörden, öffentliche Gebietskörperschaften, Sachverständige und Untersuchungsstellen sowie die interessierte Öffentlichkeit über die technischen und rechtlichen Aspekte der Altlastenbearbeitung; insbesondere angesprochen sind auch Betroffene und Verursacher von Altlasten. Das Handbuch Altlasten dokumentiert den Stand der Technik, ist Arbeitshilfe, Regelwerk und Entscheidungshilfe. Es kann und soll jedoch nicht die individuelle Betrachtung des Einzelfalls ersetzen.
Der Band 1 gibt einen programmatischen Überblick über die Ziele und Konzepte des Landes Hessen bei der Altlastenbearbeitung und informiert über rechtliche, finanz- und datenverarbeitungstechnische Grundlagen.
Das Handbuch war erstmals im Jahr 1999 erschienen und liegt nun als überarbeitete Neuauflage vor.

Handbuch Altlasten Band 3 Teil 6 - Ermittlung von Schadstofffrachten im Grund- und Sickerwasser (2008)

Handbuch Altlasten und sonstige Publikationen
Band 3 Teil 6 Ermittlung von Schadstofffrachten im Grund- und Sickerwasser (2008)
Die Abschätzung von Schadstoff-Frachten sowohl im Sickerwasser als auch im Grundwasser gewinnt bei der Altlastenbearbeitung an Bedeutung. In diesem Handbuch werden u. a. folgende Themen behandelt: - Neue Entwicklungen zu Elutionsverfahren (Sickerwasserprognose) - Ermittlung der Sickerwasserrate - Ermittlung von Schadstoff-Frachten im Sickerwasser - Zuflussgewichtete Probennahme - Stromröhrenmodell, Immissionspumpversuch, Transekten-Methode

Handbuch Altlasten Band 3 Teil 7 - Arbeitshilfe zur Sanierung von Grundwasserverunreinigungen

Handbuch Altlasten und sonstige Publikationen
Band 3 Teil 7 Arbeitshilfe zur Sanierung von Grundwasserverunreinigungen (4. überarb. Auflage 2025)
Seit der 1. Auflage 2008 hat sich das Handbuch Altlasten "Arbeitshilfe zur Sanierung von Grundwasserverunreinigungen" vielfach bewährt. Die Einstufung von Grundwasserschäden anhand der beiden Kriterien "gelöste Schadstoffmenge" und "Schadstofffracht" fand bei Behörden, Gutachtern und Pflichtigen hohe Akzeptanz. Mit der 3. und 4. Auflage wurden einige Themen umfangreicher dargestellt und präzisiert: Wie können Sanierungsziele abgeleitet werden? Wie kann die Verhältnismäßigkeit einer Maßnahme ermittelt und dokumentiert werden? Unter welchen Voraussetzungen können langlaufende Grundwassersanierungen beendet werden? Hierzu nennt die Arbeitshilfe Kriterien und stellt Werkzeuge zur Verfügung. Damit deckt die Arbeitshilfe die wichtigsten Fragestellungen bei Entscheidungen über Grundwassersanierungen ab, nämlich "ob", "wie" und "wie lange" zu sanieren ist. Zu diesem Handbuch stehen folgende EXCEL-Auswertetools zur Verfügung: EXCEL-Auswertetool "Mengen und Frachten" EXCEL-Auswertetool "Sanierungsverlauf 1992 bis 2024" EXCEL-Auswertetool "Sanierungsverlauf 2002 bis 2024" EXCEL-Auswertetool “Sanierungsverlauf 1996 bis 2028” EXCEL-Auswertetool “Sanierungsverlauf 2006 bis 2028” Wesentliche Änderungen der 4. Auflage betreffen: Anhang 2 „Geringfügigkeitsschwellenwerte": Aktuelle Geringfügigkeitsschwellenwerte (GFS) der Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) wurden übernommen. Anhang 9 „Datenauswertung von Pump&Treat-Grundwassersanierungen“: Für die 3. Auflage hatte die HIM-ASG mit Stand 2016 insgesamt 38 langlaufende Grundwassersanierungen ausgewertet, um typische Sanierungskosten zu ermitteln. Für die 4. Auflage des Handbuchs Altlasten wurden die Projektdaten nochmals aktualisiert (Stand Jahresende 2022). Die Auswertung der Verfahrenskosten hat gezeigt, dass die Auswirkungen der Kostenentwicklung seit 2016 (Stand 3. Auflage) bei langlaufenden Sanierungsverfahren über den Sanierungszeitraum moderat ausgefallen sind. Demnach hat sich Stand 2022 das 0,75-Quantil um ca. 10 % erhöht, während der Median um ca. 10 % (alle Fälle) bzw. ca. 20 % (LHKW-Fälle) gesunken ist. Anhang 12.2 „Einleitung von gereinigtem Grundwasser in öffentliche Abwasserreinigungsanlagen“: Im Anhang 12.2. wird auf die aktualisierte Indirekteinleiterverordnung (IndV) und die neue Verwaltungsvorschrift zur Indirekteinleiterverordnung (Indirekteinleiter-VwV) Bezug genommen. Es wird darauf hingewiesen, dass der „Stand der Technik" nach der Verwaltungsvorschrift zur Erfassung, Bewertung und Sanierung von Grundwasserverunreinigungen (GWS-VwV) nicht den Schwellenwerten der IndV entspricht. Für die Indirekteinleitung in eine öffentliche Abwasseranlage ist der „Stand der Technik" nach GWS-VwV heranzuziehen. Anhang 12.3 „Behandlung von verunreinigtem Grundwasser bei Einleitung in oberirdische Gewässer“: In der „Emissionsbetrachtung“ der 3. Auflage war eine Tabelle mit Emissionswerten enthalten, die auf Erfahrungswerten aus dem Vollzug beruhte. Aufgrund der novellierten IndV war eine Überarbeitung dieser Werte erforderlich. In der 4. Auflage werden nun zwei Tabellen mit orientierenden Emissionswerten gezeigt, wobei die 1. Tabelle sich auf die Schwellenwerte der IndV bezieht und die 2. Tabelle auf Erfahrungswerten aus dem Vollzug beruht. Inhalt der Arbeitshilfe: Wenn durch den unsachgemäßen Umgang mit wassergefährdenden Stoffen eine Grundwasserverunreinigung eingetreten ist, gelten für die Entscheidung über eine Grundwassersanierung die Vorgaben der Verwaltungsvorschrift zur Erfassung, Bewertung und Sanierung von Grundwasserverunreinigungen (GWS-VwV). Ziel der vorliegenden Arbeitshilfe ist die Erläuterung und fachliche Konkretisierung der in der GWS-VwV genannten Ausführungen zu schädlichen Grundwasserverunreinigungen und Sanierungen bei Altlasten, schädlichen Bodenveränderungen und Grundwasserschadensfällen. Der Schwerpunkt der Arbeitshilfe liegt bei den Fragestellungen Liegt eine schädliche Grundwasserverunreinigung vor? Ist die Sanierung eines Grundwasserschadens erforderlich? Ist eine langlaufende Grundwassersanierung (Pump+Treat) noch verhältnismäßig? Weiterhin werden in der Arbeitshilfe folgende Themen kurz behandelt: Sanierungsziele Optimierung und Beendigung von Sanierungen Stand der Technik Einleitung von Hilfsstoffen in das Grundwasser bei In-situ-Sanierungen Einleitung von Grundwasser in Abwasseranlagen und oberirdische Gewässer. Die Arbeitshilfe richtet sich an die Mitarbeiter in Behörden und Ingenieurbüros, die bei der Sanierung von Grundwasserschäden beteiligt sind. Sie wurde von einer Arbeitsgruppe mit Vertretern des Umweltministeriums, der Regierungspräsidien und Unteren Wasserbehörden sowie des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (Federführung) erarbeitet.

Handbuch Altlasten Band 6 Teil 1 - Arbeitshilfe zur Verfüllung bei der Sanierung von schädlichen Bodenveränderungen und Altlasten (2007)

Handbuch Altlasten und sonstige Publikationen
Band 6 Teil 1 Arbeitshilfe zur Verfüllung bei der Sanierung von schädlichen Bodenveränderungen und Altlasten (2007)
Sanierungen von schädlichen Bodenveränderungen und Altlasten („Bodensanierung“) erfolgen in Hessen häufig durch Aushub des kontaminierten Materials mit anschließender Verfüllung der Baugruben.
Verfüllt werden im Sanierungsgebiet anfallende oder von außerhalb kommende Bodenmaterialien. Dafür werden jährlich zigtausende Tonnen von Bodenmaterial verwendet.
Bei der Verfüllung sollen nicht nur die Schadstoffbelastungen, sondern auch die Bodenfunktionenberücksichtigt werden. Das BBodSchG nennt in § 2 (2) natürliche Funktionen, Funktionen als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte sowie Nutzungsfunktionen.
Es sollten also weitgehend schadstoffarme Materialien verwendet werden, die sich für die vorgesehene Folgenutzung eignen.
Das heißt, diese Arbeitshilfe soll
die allgemeinen Vorgaben, insbesondere des Bodenschutzrechtes, bei Verfüllungen in Sanierungsbereichenfachlich und rechtlich konkretisieren,
zuständigen Behörden eine allgemein gültige Grundlage für Beratungen und Entscheidungen liefern,
erhebliche Unterschiede in der Sanierungspraxisvermeiden helfen und dazu beitragen, die Verfüllungsentscheidung nachvollziehbar zu gestalten.

Handbuch Altlasten Band 6 Teil 3 - Sanierung von Altlasten - Sanierungstechniken und -verfahren (2010)

Handbuch Altlasten und sonstige Publikationen
Band 6 Teil 3 Sanierung von Altlasten - Sanierungstechniken und -verfahren (2010)
(Dichtwände, Reaktive Wände, Biologische in-situ-Sanierungen) Die Inhalte dieses Handbuchs sind erstmals 2005 im Band 8 Teil 2 erschienen. Sie wurden unverändert übernommen und als Band 6 Teil 3 neu herausgegeben. Diese Fassung ist nur als Download verfügbar. Der Band 8 Teil 2 ist weiterhin als Druckfassung erhältlich.

Handbuch Altlasten Band 8 Teil 1 - Arbeitshilfe zu überwachten natürlichen Abbau- und Rückhalteprozessen im Grundwasser (Monitored Natural Attenuation MNA)

Handbuch Altlasten und sonstige Publikationen
Band 8 Teil 1 Arbeitshilfe zu überwachten natürlichen Abbau- und Rückhalteprozessen im Grundwasser (Monitored Natural Attenuation MNA) (2. Auflage 2005)
Bei Grundwasserverunreinigungen, die durch aktive Sanierungsmaßnahmen schon weitgehend reduziert wurden, können unter bestimmten Voraussetzungen natürliche Abbauvorgänge im Grundwasser anstelle weiterer, möglicherweise langwieriger aktiver Sanierungsmaßnahmen genutzt werden. Die Arbeitshilfe enthält Grundsätze und Kriterien für die behördliche Beurteilung, in welchen Fällen auf eine aktive Grundwassersanierung zugunsten von natürlichen Schadstoffminderungsprozessen verzichtet werden kann.
Der Geltungsbereich der Arbeitshilfe umfasst die natürlichen Abbau- und Rückhaltevorgänge im Grundwasser. Relevante Schadstoffe sind die organischen Schadstoffgruppen MKW, BTEX, LCKW und PAK. Diese werden im Hinblick auf ihr Ausbreitungsverhalten und ihre Abbau- und Rückhalteeigenschaften dargestellt. Die maßgeblichen Parameter zur Beurteilung und Überwachung der natürlichen Schadstoffminderungsprozesse werden aufgeführt.
In den Grundlagen für die Akzeptanz werden die wesentlichen Kriterien benannt, die bei der behördlichen Entscheidung über die Eignung eines Standortes für MNA zu prüfen sind.
Die notwendigen Verfahrensschritte bei der Anwendung von MNA werden beschrieben und die Anforderungen an die Antragsunterlagen, die vom Sanierungspflichtigen vorzulegen sind, werden definiert.
Die Arbeitshilfe liefert damit die Grundlage für ein einheitliches Verwaltungshandeln im Umgang mit MNA in Hessen.

Hintergrundwerte von Spurenstoffen in hessischen Böden

Nach Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG 1998) ist der Boden vor schädlichen Veränderungen bzw. Belastungen zu schützen. In der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV 1999) wurden dazu Vorsorgewerte definiert. Um eine Basis für derartige Bewertungen zu schaffen, sind entsprechende Vergleichswerte nötig. Diese werden von den Hintergrundwerten gebildet.

PAK-Musterprüfung zur Anwendbarkeit der PAK-Prüfwerte für den Wirkungspfad Boden-Mensch nach BBodSchV

Erläuterungen zur Anwendung der Prüfwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) für den Wirkungspfad Boden-Mensch nach Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) sowie Excel-Tool zur PAK-Musterprüfung zur Anwendbarkeit der PAK-Prüfwerte für den Wirkungspfad Boden-Mensch nach BBodSchV
Excel-Datei zur PAK-Musterprüfung zur Anwendbarkeit der PAK-Prüfwerte für den Wirkungspfad Boden-Mensch nach BBodSchV